Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie e.V.

    Operative Therapie

Spezialzentren für operative orthopädische Rheumatologie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Behandlung rheumatischer Erkrankungen ist seit der Einführung der Biological-Therapie Ende der 90er Jahre einem erheblichen Wandel unterworfen. Durch neue Therapieformen ist es gelungen, die entzündlichen Gelenkveränderungen im Durchschnitt deutlich zu verringern und Destruktionen zu vermeiden, bzw. in ein späteres Lebensalter zu verschieben. Trotzdem ist eine Heilung noch nicht möglich. Es sind weiterhin bei vielen Patienten operative Maßnahmen zum Gelenkerhalt, zur Verbesserung der Gelenkfunktion oder auch zum Gelenkersatz, ggf. mit Wechseloperationen erforderlich. Die Vielfältigkeit und Komplexität rheumatischer Erkrankungen erfordert zum Einen ein edifferenzierte Diagnosestellung, zum Anderen auch eine sehr differenzierte Therapie, die auf mehreren Säulen basiert.

Die operativen Maßnahmen sind zwangsläufig eingebettet in die weiteren konservative Therapienmethoden. Die DGORH sah es als notwendige Aufgabe, die strukturellen und personellen Voraussetzungen für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen festzulegen und strukturierte Behandlungspfade zudefinieren. Die Auditierung als Spezialzentrum für die operative Rheumatologie soll als qualitätssichernde Maßnahme die Behandlung rheumatischer Gelenkerkrankungen weiter verbessern.

auditierte Spezialzentren operative orthop. Rheumatologie

Nach Auditierung durch die DGORh sind nachfolgende Rheumaorthopädische Kiniken als Spezialzentren für operative orthopädische Rheumatologie durch die Kommission der DGORh anerkannt/vorgeschlagen:

 

Klinik für Rheumaorthopädie, St. Josef-Stift Sendenhorst, CA Dr. med. L. Bause

 

Klinik für Orthopädie und operative Rheumatologie, Rot Kreuz Krankenhaus Bremen, CA Dr. med. I. Arnold

 

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Agaplesion Markus-Krankenhaus Frankfurt, CA Prof. Dr. med. S. Rehart

 

Orthopädische Universitätsklinik im Waldkrankenhaus Erlangen, orthopädisch-rheumatologische Abteilung, Prof. Dr. med. B. Swoboda

Operative Therapie

Die operativen Maßnahmen werden nach ihrer Zielsetzung unterschieden in:

  • vorbeugende Eingriffe zur Verhinderung der lokalen Zerstörung:
    durch die Entfernung von aggressivem, rheumatisch entzündlich verändertem Gewebe wird ein Fortschreiten der lokalen Zerstörung an Gelenken und Sehnen verhindert. Derartige Operationen sind nur bei frühen Stadien der Erkrankung möglich.

  • wiederherstellende Eingriffe bei eingetretener Beeinträchtigung : die Folgen einer bereits eingetretenen Beeinträchtigung werden wieder rückgängig gemacht, z.B. durch gelenk- und sehnenwiederherstellende Eingriffe (z.B. Ersatz eines Gelenkes durch ein Kunstgelenk, Wiederherstellung der Greiffunktion der Hand durch Sehnenersatz).

© ARO 2000 - 2002

Mitgliederbereich

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Kennwort vergessen?
Mitglied werden

Newsletteranmeldung

Abonnieren Sie unseren Newsletter.